Meine präpositionale Bestimmung für 2019

Was soll man schon denken, wenn man nach so einer herrlichen Nacht voller Heringen, Linsen und Nusszopf aufwacht? Nichts!

Verschwommen sehe ich die Umrisse einer längst vergangenen Behausung und irgend jemand fragt: Hast Du da Wasser stehen?

Dies wiederum wirft eine grammatikalische Frage auf: Wen fragt den dawasserstehenhabenden Mann, ob er dem dakeinwasserstehenhabenden Weib aufdemnachttischdastehendes Wasser abgibt?

Zumal der imbettliegende Mann selbst dastehendeswasserbedürftig ist – schon allein wegen dem Zwiebelbaguette.

Plötzlich wird mir klar, dass ich aufstehen muss, Euch allen ein Frohes Neues Jahr zu wünschen! Aber erst, wenn meine Gedanken noch etwas imbettfertiggereift sind und ich verstehe, was der Unterschied zwischen einer präpositionalen Bestimmung und einem Adjektiv ist.

Wer dieseahnungslosigkeitmitmirteilend ist, dem empfehle ich zum Neuen Jahr das ganz köstliche Büchlein von Mark Twain: Über die schreckliche deutsche Sprache.

Ein Gedanke zu „Meine präpositionale Bestimmung für 2019“

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