Rosenberg und seine flüchtigen Fluchten

Auf der Heimfahrt leitet mich das Navi über Rosenberg in Hohenlohe, wo eine Wallfahrtskirche des Jakobswegs steht.

Der Ort ist vom Tod bewohnt, der hohl auf der Mauer sitzt und Geige spielt.

Außerdem gibt es ein Problem mit Flüchtlingen hier: Die Fluchten flüchten nämlich zu Fluchtpunkten, deren Position im Endlichen liegt. Dies führt zu Alternativen zu Deutschland.

Das einzige was hilft ist die Kamera waagerecht zu halten, aber dann ist soviel Schotter auf dem Bild. Hier ist ein Plan von Nöten.

Ich habe aber keinen Plan, dafür aber ein Gedicht von Uhland über Ulmen. Hier flüchten die Fluchten ins Unendliche, was schön ist.

Vor allem Kreise haben mit aus der Unendlichkeit ins Hier und Jetzt flüchtenden Fluchtpunkten ein Problem. Sie entdecken ihre Identität als Ei. Proteste werden laut: „Wir sind der Kreis!“

Nun gut, im Wald sieht man das Ei vor lauter Bäumen nicht und dem Wasser ist es egal, in welche Richtung es fließt.

Die Fluchtpunkte dieser Bäume heißen Wurzeln. Sie stecken in deutschem Boden und keiner schert sich drum.

Wobei dieser Baum irgendwie umvolkt virkt.

Hier sieht es aus wie im Wilden Westen. Montana oder Nebraska würde ich sagen.

Und da sind wieder diese Flüchtlinge, die deutsche Verkehrsschilder und deutsches Holz verbiegen. Aber das ist vom Optikingenieur so gewollt.

Und zuhause? Das Haus wirkt gerade, was auf einen Abbildungsfehler hinweist.

Und schlank. Woran man erkennt, dass es meins ist.

 

 

 

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