Château de Rochebonne

Früh morgens zische ich los, um ein Alpenpanorama zu fotografieren. Außer diesem Gaul ist aber nichts zu sehen.

Der zweite Versuch etwas später am Tag führt immerhin in Höhen über 1000 m. Zumindest Wolken sind zu sehen.

Über Sialle erreichen wir über abenteuerliche Feldwege einen Pass.

Dort treffe ich zwei schlecht integrierte Migrantinnen mit Kopftuch.

Diese plündern auch noch die letzten Ressourcen, in Form von Kiefernzäpfchen, die sie abends im Ofen verbrennen wollen.

Dabei taucht unter anderem die Frage in unser Leben, ob Grün zu Blau passt.

Und was mein Jacket auf dieser Meereshöhe zu suchen hat.

Aber gut … der Daccia quält sich weiter in luftige Höhen.

Wir erwerben einen Packen Käse bei Beauvert und erreichen das Schloss Rochebonne, oder vielmehr, was davon übrig ist.

Wegen schlechten Wetters ziehen wir uns aber zunächst nach Le Cheylard in eine Teestube zurück und kaufen ein Dutzend Osterhühner.

Fast hätten wir den gesamten Laden leer gekauft.

Dann spazieren wir noch etwas durch den Ort.

Es gibt hier eine Schmuckfabrik und ein paar geschlossene Läden und Restaurants.

Ein paar Tore und Gassen.

Wobei ich nicht sicher bin, ob die Gassen wirlich Farbe brauchen.

Vielleicht schon.

Dann geht’s los, zurück zum Auto.

Vorbei an Saint Martin de Valamas hinauf ins Tal. Hinter dem Altersheim beginnt die Tour.

Wir stellen das Auto unter dem Wasserfall ab und erklimmen den Fels.

Die Damen traben forsch voran.

Während ich mich spute, hinterher zu hecheln.

Ein Bauer weist uns einen Weg in die Höhe, dem ich nicht mehr folgen werde.

Juhu, ein Baum. Gini erfindet das sogenannte Maxeln.

Wir verdrücken noch ein paar Brote mit Aussicht, dann trennen sich unsere Wege.

Wobei am Horizont schneebedeckte Vulkane durchscheinen.

In die Auvergne ist es nicht weit von hier.

Ich beschließe die Ruine von Rochebonne bequem per Daccia zu erreichen.

Ein beeindruckendes Gemäuer.

Dort vorn muss irgendwo das Auto stehen.

Unter dem Wasserfall.

Ein paar Irrwege muss ich in Kauf nehmen.

Aber schließlich erreiche ich die Burg.

Man weiß gar nicht wie man sie portraitieren soll, so hübsch ist sie.

Schwarz weiß oder in Farbe?

Eigentlich gerade egal – oder?

Auf dem Heimweg finden wir noch diese Eisenbahnbrücke, wobei es keine Bahn mehr zu geben scheint.

 

 

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