Papst und Päpstin in Avignon

Heute besuchen wir den Papstpalast von Avignon. Warum es in Avignon Päpste gab, muss ich endlich mal nachlesen.

Die Konstruktionen rauben mir den Atem.

Das Objektiv trägt dazu bei.

Verrückt. Ich war schon zig Male hier in Avignon, aber diesen Palast habe ich nie besichtigt.

Man kann es drehen und wenden wie man will.

Riesige Säle mit Fenstern hinunter zur Stadt.

Dies ist ein Esszimmer. Eine Mensa gewissermassen.

Hier fraß man Berge von Fleisch.

Berge von Fleisch, die unter diesem Abzug gegrillt worden waren.

Die päpstliche Küche.

Nach dem Essen setzte man sich ans Fenster und sah hinab in die Stadt.

Wundervolle Kacheln schmückten den Boden. Man möchte sie am liebsten klauen.

Prachtvolle Malereien zieren die Wände.

Nur die Gäste wirken etwas erstarrt und angestaubt.

Zwanzig Meter über uns ein gotisches Gewölbe.

Den Architekten habe ich leider vergessen.

Ich wünschte mir, unsere Generation würde auch nur ein solches Bauwerk hinterlassen.

Oder eine solche Stadt.

Hier ein Restaurant eröffnen. Nick, ich kellnere bei Dir.

Die Stadt selbst ist nicht so überzeugend. Shopping für Touristen halt.

Wobei es tolle Gebäude gibt.

Hier kommt die volle Wucht der 15 mm mal zum Tragen. 🙂

Plötzlich kann man Dinge fotografieren, die eigentlich unfotografierbar sind.

Man könnte natürlich auch weiter weg gehen.

Ach was!

Es ist eine Kulisse, die mich schrumpfen lässt.

So als Ganzes betrachtet.

Nach dem Essen spazieren wir zum Fluss.

Die berühmte Pont d’Avignon.

Eine abenteuerliche Konstruktion.

Und dies ist mein heutiges Lieblingsbild! Die Tochter und ihr Babba tanzen auf der Brücke von Avignon.

Auf der Rückfahrt besuchen wir noch das Schloss von Seguret.

Und beschauen uns das Rhonetal im Abendlicht.

Die Dentelles de Montmirailles wirken etwas zahnlos von hier aus betrachtet.

Die Landschaft ist weit und großartig.

Und etwas Farbe hat sie noch.

Dann geht die Sonne unter.

Die Jahreszeit ist schön und fast touristenfrei (nur ich).

Was für ein Wohnsitz fürs Alter!

 

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4 Kommentare zu „Papst und Päpstin in Avignon“

      1. Ich muss diesen Satz erstmal verdauen. Ich war nur einmal in Avignon. Vor circa 25 Jahren. Und ich war nur dort, um den Palast zu sehen (und die Brücke natürlich) . Leider war es zu spät, ich kam nicht mehr rein, aber immerhin bin ich drumrum gelaufen.

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