Oxford: Gebildete Finsternis

Ich war ein wenig blogfaul dieser Tage. Vielleicht weil der Himmel mir graut und die Nächte sich morgens nicht entfinstern wollen.

Oxford ist spektakulär. Das muss man unbedingt einmal besucht haben, finde ich. Selten hat mich eine Stadt durch ihr akademisches Flair so fasziniert.

Hinter jedem Fenster scheinen Bücher in Regalen gestapelt zu lauern.

Wobei man sich auch in einen passenden Pub verziehen und dort ganz köstlich speisen kann.

Auch Paul könnte hier ein Café übernehmen, falls er sich das mit der Zimmerei nochmal anders überlegt.

Wobei es hier auch herrliche Zimmerarbeiten in rauhen Mengen gibt.

Allerdings dominieren die Bücher das Stadtbild.

Nanu? Habe ich mich nach Venedig verlaufen.

Das Flair hier passte herrlich zu meinem Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ von Marcel Proust, den ich mir gerade vorlesen lasse.

Wobei wir hier natürlich keineswegs in Frankreich sind.

Wow, was für eine schöne Zimmerei!

Aber hier zu wohnen soll finanziell kein Zuckerschlecken sein.

Auch der Häggis ist kein Zuckerschlecken, sondern eine delikate Mischung von gekochter Lunge, Herz und Nierenfett in einen Magen gestopft und mit Kartoffel- und Steckrübenpüree serviert. Köstlich! Aber nichts für Vegetarier.

Da hilft nur eine experte Selektion von Whiskey hinterher.

Dann im Kellergewölbe des Trinity College, den man eigentlich gar nicht betreten kann, gleich noch zwei hinterher.

Am Morgen danach hilft nur ein guter Café zum Creme Cheese Bagel. Seufz …

 

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