Atlantikdurchquerung

Wir lassen Kanada im Nebel zurück und nehmen Kurs Oost.

Der Kapitän gibt ganz schön Gas und die Schrauben schäumen durchs Meer.

Unnütze Leinen.

Denn am Wasser kann man nicht festmachen.

Der Maat wirbelt das Hygrometer.

Keine Ahnung, ob es ein Maat war. Gibt es sowas überhaupt?

Der Kapitän erklärt uns die Brücke.

Mitsamt altmodischen Signalen.

Der Kapitän ist der Schiffsbesitzer, wie man sieht. Der Reeder hingegen ist der Eigentümer.

Der Eigentümer darf das Schiff zwar verkaufen, aber nicht steuern.

Wohin auch.

Niemand steuert dieses Schiff.

Es steuert von selbst.

Die Besatzung der Brücke beobachtet nur.

Schwer zu begreifen.

Ein Schiff kann sich zwar verfahren.

Aber wenigstens nicht abstürzen.

Ist das ein moderner Sextant?

Alles hat man hier im Blick, inklusive der Klimaanlage.

Steuerbord … in Fahrtrichtung rechts?

Energie.

Radar.

Geheimgänge ins Restaurant.

Was ist das denn?

Und das?

Es gibt eine Gala der Mannschaft.

Eine Ausstellung von Christian Schoppe.

Einen unwahrscheinlichen Ausblick aufs Wasser.

Essbare Klaviere.

Fisch.

Kaviar mit Ei. Ist das nun dekadent oder gut?

Ich äuge mit Argusaugen übers Meer.

Aber man sieht nichts.

Jedenfalls fast nichts.

Ich werfe eine Flaschenpost über Bord.

Tanzunterricht.

Und zum Nachtisch Schokotorte.

Das Meer ist abwechsungsreich. Stets beglückt es uns mit frischem Meerwasser.

Sagenhaft, diese Fenster.

Und das Tanzpaar sowieso.

Der Rettungsring bleibt angeschnallt.

Einen Espresso im Bordkaffee.

Dazu Schokolade und Eis.

Oder Fisch mit Reis.

Nimmt denn das gar kein Ende?

Nein! Rein musses. Ein Körper will gefüttert werden.

Da ist keine Zeit für Shuffle Board.

Wo sind wir eigentlich gerade?

Dann erreichen wir die Elbe.

Riesige Schiffe ziehen vorbei. Dieses hier trägt über 20.000 Container.

Die Fahrt nähert sich ihrem Ende.

Ein letzter Besuch im Restaurant.

Eine Fahrt noch vorbei an Udo Lindenberg.

Ein Spaziergang in den Feldern von Hessen.

Und vorbei ist der Spaß im Asulzer Hof mit Bratwurst.

 

 

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