Wanderung zum Cap de Gaspé

Morgens liegen wir in Gaspé vor Anker. Sagt man so? Hängen wir am Anker herum?

Wieder mieten wir einen Wagen und fahren mit Nele und Claudia zum Forillon Nationalpark hinüber.

Überall ein Blumenmeer, wie im Frühling hier.

Da sitzen nicht zwei, sondern drei am Stand. Man muss sie allerdings entdecken.

Die Strände sind etwas steinig, aber sehr schön.

Ein Wanderweg führt am Meer entlang.

Da sitzen zwei weiße und drei schwarze Vögel und brabbeln vor sich hin. Die tratschen doch!

Man wird ganz sentimental hier.

Zugänglich ist das nicht wirklich, aber wild romantisch.

Warum sind eigentlich die Zweige so weiß?

Sie sind eben tot, da wird man weiß.

Dann geht es weiter am Meer (?) entlang.

Silke bummelt und sucht Steinchen für zuhause.

Das Meer bummelt auch und sucht nichts.

Schließlich erreichen wir das Kap. Wow, hier geht’s aber runter.

Man kann die Vögel von oben beobachten, wenn man sie sieht.

Manchmal fliegen ganze Formationen heran, die aber aufbrechen, sobald der Schwarm um den Felsen kommt. Starker Wind?

Dann versuchen sie wieder in Spur zu kommen. Alle Köpfe in dieselbe Richtung.

Nein, die fliegen bergauf und nicht bergab!

Oben am Leuchtturm kann man dicke Backen machen.

Sieht ein bisschen aus, wie auf der Papageieninsel.

Ein wunderschöner Wanderweg führt durch den Wald.

Mit Birkenskulpturen.

Papier direkt vom Baum.

Wie diese Blumen hier wohl heißen?

Diese schöne Wanderin wird wohl nie erfahren, dass sie existiert.

Und dem Meer ist es egal, ob es existiert.

Oder ob es schön ist.

Der Weg zieht sich schwindelerregend über die Klippen.

Vorbei an dem kleinen Museum (ein Stück sind wir getrampt, die letzten 3 Kilometer).

Wir sammeln Nele und Claudia wieder ein und fahren zum Cap-des-Roisiers.

Dort gibt es ein kleines Museum und einen Rundweg.

Und ein Bild, mit dem man wunderschön die optische Auflösung erklären kann.

Denn man sieht zwar das Buch und die Buchstaben.

Aber lesen kann man trotzdem nichts. Das liegt unterhalb der Auflösungsgrenze.

Während hier die Unschärfe am wichtigsten ist. Sie zeigt die Bewegung an, die der Wind in die Wiese bringt.

Ach stimmt, wir sind in Canada.

Und im Museum zeigt man uns wo genau. In den Auyuittuq National Park würde ich gerne mal, aber das ist zu gefährlich.

Da vorne waren wir.

Das Museum ist ziemlich interessant.

Auch Nele und Claudia tummeln sich darin herum.

Am Zipfel von Kanada sozusagen.

Der Tender bring uns zurück. Trocken.

Zumindest hoffen wir das.

Ich sehe schon die Türe.

Blass im Seebüro.

Der Quirl schiebt uns ins nächste Ziel.

Und man hat mancherorts das Gefühl, als ginge die Welt unter.

Wo?

Sieht aus wie die Haut der Arapaimas im Amazonas.

Da ist das schwindelerregende Geländer!

Und dort der Leutturm.

Endlich sieht man das ganze Kap.

Bei Dieter Müller speisen wir vorzüglich.

Wobei es mir besser täte, die Luft anzuhalten.

Aber das hält keiner durch.

Morgen halte ich die Luft an, ich schwöre es.

Ok, übermorgen.

Schluss jetzt mit den Delikatessen!

Wir verschwinden ins Abendprogramm.

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